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Aufgrund der einflussreichen Rolle, die die Massenmedien in der Gesellschaft spielen, ist das Verständnis der psychosozialen Mechanismen, durch die symbolische Kommunikation menschliches Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst, von erheblicher Bedeutung. Die soziale kognitive Theorie bietet einen handlungsorientierten konzeptionellen Rahmen, um die Determinanten und Mechanismen solcher Effekte zu untersuchen. Menschliches Verhalten wurde oft im Hinblick auf unidirektionale Kausalität erklärt, bei der das Verhalten entweder durch Umwelteinflüsse oder durch innere Dispositionen geformt und kontrolliert wird. Die soziale kognitive Theorie erklärt psychosoziales Funktionieren im Sinne dreifacher reziprokal causa-tion (Bandura, 1986). In dieser transaktionalen Sicht von Selbst und Gesellschaft wirken persönliche Faktoren in Form von kognitiven, affektiven und biologischen Ereignissen; Verhaltensmustern; und Umweltereignissen, die alle als interagierende Determinanten fungieren, die sich wechselseitig bidirektional beeinflussen (Abbildung 1). Die soziale kognitive Theorie ist auf einer handlungsorientierten Perspektive gegründet (Bandura, 1986; 2001a). Menschen sind selbstorganisierende, proaktive, selbstreflektierende und selbstregulierende Wesen, nicht nur reaktive Organismen, die von Umweltereignissen oder inneren Kräften geformt und geleitet werden. Die menschliche Selbstentwicklung, Anpassung und Veränderung sind in soziale Systeme eingebettet. Daher wirkt persönliche Handlungsfähigkeit innerhalb eines breiten Netzwerks sozialstruktureller Einflüsse. In diesen handlungsorientierten
Albert Bandura (2001) hat diese Frage untersucht.
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