Key points are not available for this paper at this time.
Das EEG ist seit langem als wichtiger Labortest zur Beurteilung der zerebralen Funktion in komatösen Zuständen etabliert. In den letzten drei Jahrzehnten wurden mehrere Einstufungsskalen zur Schwere der EEG-Abnormalität im Koma vorgeschlagen, um die prognostische Aussagekraft des EEGs für das Überleben zu erhöhen. Ihre Hauptbeschränkung bestand darin, dass die Mehrheit der EEG-Abnormalitäten im Koma in die Mitte der fünfstufigen Skalierungssysteme fiel, d.h. Grade-3-Abnormalität auf den fünf Grad Abnormalitätsskalen. Darüber hinaus wurde angenommen, dass die Nichtreaktivität des EEG-Musters im Koma lediglich auf die fortgeschrittensten Grade beschränkt ist. Ziel des vorliegenden Artikels ist es, die fünf Hauptabnormalitätsgrade und deren Unterteilungen genau zu definieren und sie in fünf Hauptkategorien bezüglich ihrer Bedeutung für das Überleben einzuordnen. Die fünf Kategorien sind: 1 = optimal, 2 = gutartig, wenn persistierend, 3 = unsicher, 4 = bösartig, wenn persistierend, und 5 = tödlich, es sei denn, sie sind durch einen Arzneimittel-Effekt oder Hypothermie verursacht. Nach der Einbeziehung kürzlich beschriebener Koma-Muster war es möglich, die prognostische Bedeutung für das Überleben bei elf Arten von Abnormalitäten mit Gewissheit zu umreißen. Nur vier bleiben von ungewisser prognostischer Bedeutung. Die im Artikel behandelten EEG-Abnormalitäten sind allgemein nur auf Koma nach diffusem Gehirntrauma und zerebraler Hypoxie anwendbar. Sie können jedoch auch in einigen anderen diffusen Enzephalopathien auftreten, die mit Koma assoziiert sind.
V. M. Synek (Fr.) hat diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: