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ZIEL: Dieser Artikel überprüft die verfügbaren Daten zur sozialen Funktionsfähigkeit bei Depression und bietet klinische Leitlinien sowie Meinungen zu diesem wichtigen und sich ausweitenden Bereich. DATENQUELLEN: Eine MEDLINE-Suche wurde durchgeführt, um alle englischsprachigen Artikel (1988-1999) zu identifizieren, die die Suchbegriffe Depression und soziale Funktionsfähigkeit, Depression und soziale Anpassung, Depression und psychosoziale Funktionsfähigkeit sowie soziale Funktionsfähigkeit und Antidepressiva verwendeten. Weitere Artikel wurden aus den Bibliografien relevanter Artikel erhalten. DATENSYNTHESE: Depressive Störungen sind häufig mit erheblichen und weitreichenden Beeinträchtigungen der sozialen Funktionsfähigkeit verbunden, die oft deutlich schlimmer sind als die, die bei Patienten mit anderen chronischen Erkrankungen auftreten. Die enormen persönlichen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Depression, die zu einem nicht unerheblichen Teil auf die damit verbundenen Beeinträchtigungen der sozialen Funktionsfähigkeit zurückzuführen sind, werden oft nicht genügend gewürdigt. Sowohl pharmakologische als auch psychotherapeutische Ansätze können die sozialen Beeinträchtigungen verbessern, obwohl es an umfassenden, randomisierten kontrollierten Studien in diesem Bereich mit konsistenten Beurteilungskriterien mangelt. FAZIT: Trotz dieses Mangels wird zunehmend klar, dass nicht alle Behandlungen gleichermaßen wirksam sind, um die beeinträchtigte soziale Funktionsfähigkeit im Zusammenhang mit depressiven Störungen zu lindern. Darüber hinaus garantiert die Wirksamkeit bei der Linderung der Kernsymptome der Depression nicht notwendigerweise die Wirksamkeit bei der Linderung der beeinträchtigten sozialen Funktionsfähigkeit.
Hirschfeld et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.