Beeinflusst die Arbeitsrate beim Training die Rate des Muskel-T2-Wechsels in der Echo-Planar-MRT bei gesunden Probanden?
Schnelle serielle MRT zeigt, dass die Rate des Muskel-T2-Wechsels eine lineare Beziehung zur Muskelarbeit hat, was potenzielle Anwendungen in der Diagnostik und Rehabilitation bietet.
Die Echo-Planar-MRT des Beins wurde bei neun gesunden Freiwilligen durchgeführt, um die dynamische Beziehung zwischen Bewegung und Veränderungen im Muskel-T2 besser zu verstehen. Die Bildgebung und die T2-Berechnung wurden vor, während und nach Übungen zur Dorsalflexion des Sprunggelenks mit einem TR von 9 Sekunden und einem TE von 60 msec durchgeführt. Bei durchgeführten 9-Sekunden-Arbeitszyklen haben sechs der Probanden Serien von 12 Arbeitszyklen ausgeführt, drei mit einer abgestuften Reihe von Gewichten und Seilzügen und drei mit einem isometrischen Orthesengerät, das in unterschiedlichen Prozentsätzen der maximalen willentlichen Kontraktion abgestuft war. Die anderen drei Freiwilligen führten Arbeitszyklen bis zur Erschöpfung durch. Die T2-Entspannungszeiten der Gastrocnemius- und Soleus-Muskeln änderten sich vor, während und nach dem Training nicht. Der Tibialis-anterior-Muskel zeigte nach Beginn der Übungen einen anfänglichen kurzen Rückgang der T2-Werte um 1,7-6,2%, gefolgt von einer linearen Zunahme. Die maximalen T2-Werte und prozentualen Änderungen waren bei höheren Arbeitsraten höher (P < 0,05), und die Rate des T2-Wechsels nahm linear mit steigenden Arbeitsraten zu. Durch die Verwendung der schnellen seriellen MRT zeigen wir, dass die Rate des Muskel-T2-Wechsels eine einfache lineare Beziehung zur Muskelarbeit aufweist. Diese Technik kann sowohl in diagnostischen als auch in Rehabilitationsverfahren genutzt werden.
Disler et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.