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HINTERGRUND: Obwohl die Wiederbelebung durch Brustkompressionen ohne Atemspenden (CPR) effektiv bei erwachsenen außerklinischen Herzstillständen (OHCA) mit Herzursache ist, bleibt unklar, ob von Dritten eingeleitete Atemspenden einen zusätzlichen Nutzen bei OHCA ohne Herzursache haben. METHODEN UND ERGEBNISSE: Eine landesweite, prospektive, bevölkerungsbasierte, beobachtende Studie, die die gesamte Bevölkerung Japans abdeckte und auf aufeinanderfolgende OHCA-Patienten mit Wiederbelebungsversuchen durch Notfallrettungskräfte beruhte, wurde von Januar 2005 bis Dezember 2007 durchgeführt. Das primäre Ergebnis war das neurologisch intakte Überleben nach 1 Monat. Eine multiple logistische Regressionsanalyse wurde verwendet, um den Beitrag von von Dritten eingeleiteter CPR zu besseren neurologischen Ergebnissen zu beurteilen. Von insgesamt 43.246 von Dritten bezeugten OHCAs ohne Herzursache erhielten 8.878 (20,5%) eine CPR durch Brustkompressionen ohne Atemspenden und 7.474 (17,3%) eine konventionelle CPR mit Atemspenden. Die konventionelle CPR-Gruppe (1,8%) hatte eine höhere Rate besserer neurologischer Ergebnisse als sowohl die keine CPR-Gruppe (1,4%; Odds Ratio, 1,58; 95%-Konfidenzintervall, 1,28 bis 1,96) als auch die Brustkompressionen allein Gruppe (1,5%; Odds Ratio, 1,32; 95%-Konfidenzintervall, 1,03 bis 1,69). Allerdings produzierte die Brustkompressionen allein Gruppe kein besseres neurologisches Ergebnis als die keine CPR-Gruppe (Odds Ratio, 1,19; 95%-Konfidenzintervall, 0,96 bis 1,47). Die Anzahl der OHCAs, die mit konventioneller CPR im Vergleich zur Brustkompressionen allein CPR behandelt werden mussten, um ein Leben mit günstigem neurologischen Ergebnis nach OHCA zu retten, betrug 290. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese landesweite Beobachtungsstudie zeigt, dass Atemspenden einen zusätzlichen Nutzen bei OHCAs ohne Herzursache haben, aber der Einfluss auf das Gesamtüberleben nach OHCA war gering.
Kitamura et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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