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Dieser Artikel analysiert die Wege, auf denen Emotionen von Lehrern konstituiert und mobilisiert werden, um auf die wachsende Vielfalt und den Multikulturalismus in Schulen zu reagieren. Die Analyse basiert auf einer zweijährigen ethnografischen Studie, die in drei griechisch-zypriotischen Grundschulen durchgeführt wurde, die 'multikulturell' sind. Es werden folgende Fokusfragen behandelt: (1) Wie bilden die emotionalen Erfahrungen der Lehrer mit wachsender Vielfalt und Multikulturalismus in Schulen bestimmte Affektwirtschaften?; und (2) Welche Art von Affektwirtschaften gibt es und wie ist es möglich, eine Ethik des Unbehagens als Raum für konstruktive Transformationen in multikulturellen Schulen zu bilden? Eine Ethik des Unbehagens wird als eine Affektwirtschaft theoretisiert, die Unbehagen als Ausgangspunkt für individuelle und soziale Transformation nutzt. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass Lehrer intensive emotionale Ambivalenz in ihren Bemühungen erleben, mit der wachsenden Vielfalt und dem Multikulturalismus in Schulen umzugehen. Es wird jedoch argumentiert, dass die Fähigkeiten der Lehrer, mit wachsender Vielfalt und Multikulturalismus umzugehen, verbessert werden, wenn eine Ethik des Unbehagens in multikulturellen Schulen konstituiert wird. Die Implikationen dieser Studie werden im Hinblick auf den Unterricht und die Lehrerbildung diskutiert und deuten darauf hin, dass die Konstituierung einer Ethik des Unbehagens Möglichkeiten bietet, Strukturen von Macht, Privilegien, Rassismus und Unterdrückung in Frage zu stellen. Schlagwörter: Ethik des Unbehagens, Affektwirtschaft, Lehrer, Multikulturalismus, Vielfalt, Zypern Anmerkungen 1. Ich mache einen wichtigen Unterschied zwischen Emotion und Affekt. Emotion bezieht sich auf eine interpretative Erfahrung darüber, wie man sich fühlt, da diese Erfahrung in einem bestimmten kulturellen Kontext und seinen sozialen Codes eingebettet ist, während Affekt im deleuzianischen Geist von Begegnungen mit anderen Körpern verwendet wird, die alle Erfahrungen infizieren, sodass man andere Körper beeinflusst und von ihnen beeinflusst wird (siehe den zweiten Teil dieses Papiers; auch für mehr Details siehe Zembylas, Citation2007). 2. Für Einzelpersonen und Orte werden Pseudonyme verwendet, um die Anonymität zu schützen.
Michalinos Zembylas (Mon,) hat diese Frage untersucht.
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