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ZIELE: Einige der Herausforderungen bei der Konzeptualisierung von Spiritualität und Religion für die Gesundheitsversorgung zu diskutieren. HINTERGRUND: Mit dem wachsenden Interesse an Spiritualität im Gesundheitswesen kommt die unvermeidliche Aufgabe, Spiritualität zu konzeptualisieren, eine gewaltige Aufgabe angesichts der amorphen Natur der Spiritualität, der sich verändernden Auffassungen von Spiritualität unter Individuen und der vielfältigen globalisierten Gesellschaft, in der diese Aufgabe stattfindet. Die Beziehung der Spiritualität zur Religion ist ein besonders herausfordernder Punkt der Debatte. DESIGN: Kritische Überprüfung. FOLGERUNGEN: Drei soziale und historische Bedingungen - im Kontext des westlichen Denkens - haben zu den aktuellen Konzeptualisierungen von Spiritualität und Religion beigetragen: die Verminderung der sozialen Autorität der Religion infolge des Aufklärungsfokus auf die Vernunft, der Aufstieg einer postmodernen Spiritualität, die spirituelle Erfahrungen betont, und die aktuellen Spannungen über die ideologischen und politischen Rollen der Religion in der Gesellschaft. Der Trend, den sozialen Einfluss der Religion zu minimieren, ist eine besondere westliche Voreingenommenheit, die den globalen Megatrend der Wiederbelebung der Religion zu ignorieren scheint. Aktuelle Konzeptualisierungen werden aus folgenden Gründen kritisiert: dass sie dazu tendieren, losgelöst von einer reichen Geschichte theologischen und philosophischen Denkens zu sein, dass sich eine bestimmte Form elitärer Spiritualität herausbildet und dass die individualistische Betonung in den jüngsten Konzeptualisierungen von Spiritualität das Potenzial für gesellschaftliche Kritik und Transformation mindert, während sie die Tür für wirtschaftliche und politische Eigeninteressen öffnet. RELEVANZ FÜR DIE KLINISCHE PRAXIS: Angemessene Konzeptualisierungen von Spiritualität und Religion für die klinische Praxis zu konstruieren, erfordert, sie in den Reichtum jahrhundertelangen philosophischen und theologischen Denkens zu verankern, sicherzustellen, dass sie die vielfältige Gesellschaft widerspiegeln, die die Pflege bedient, und sie innerhalb eines moralischen Praxisverständnisses zu verankern.
Pesut et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.