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Die Entscheidung über eine Diagnose und Behandlung ist entscheidend für die Praxis der Medizin. Die Entwicklung von Kompetenzen in diesen klinischen Denkprozessen, die gemeinhin als diagnostisches und therapeutisches Denken bezeichnet werden, ist erforderlich für den Erfolg von Ärzten. Klinisches Denken ist seit mehreren Jahrzehnten ein Forschungsthema, und es wurde viel gelernt. Es besteht jedoch immer noch kein klarer Konsens darüber, was klinisches Denken beinhaltet, geschweige denn darüber, wie es am besten gelehrt, wie es bewertet werden sollte und welche Forschungs- und Praxisimplikationen damit verbunden sind. In diesem Artikel diskutieren die Autoren zunächst zwei kontrastierende epistemologische Ansichten des klinischen Denkens und verwandte konzeptionelle Rahmen. Anschließend skizzieren sie vier verschiedene theoretische Rahmen, die von medizinischen Ausbildern vertreten werden und von denen die Autoren glauben, dass sie die Ansichten der Lehrenden zu diesem Thema, bewusst oder unbewusst, leiten. Innerhalb jedes theoretischen Rahmens beginnen die Autoren mit einer Definition des klinischen Denkens (aus dieser Perspektive) und erörtern dann Lern-, Bewertungs- und Forschungsimplikationen. Die Autoren sind der Ansicht, dass diese Epistemologien und vier theoretische Rahmen auch auf andere Konzepte (oder "Kompetenzen") in der medizinischen Ausbildung anwendbar sind. Die Autoren vertreten auch die Auffassung, dass klinisches Denken die geistigen Prozesse und Verhaltensweisen umfasst, die zwischen dem Patienten, dem Arzt und der Umgebung (d. h. dem Praxisumfeld) geteilt (oder entwickelt) werden. Klinisches Denken umfasst somit Komponenten aller drei Faktoren (Patient, Arzt, Umgebung). Die Autoren schließen mit der Skizzierung praktischer Implikationen und potenzieller zukünftiger Forschungsbereiche.
Durning et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.