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Obwohl allgemein anerkannt ist, dass die Zusammensetzung der Pflanzengemeinschaft entscheidend für die Vorhersage der Raten von Ökosystemprozessen angesichts des globalen Wandels ist, wird die Zusammensetzung mikrobieller Gemeinschaften in der Ökosystemmodellierung oft ignoriert. Um dieses Problem anzugehen, überprüfen wir aktuelle Experimente und bewerten, ob die Zusammensetzung mikrobieller Gemeinschaften widerstandsfähig, resilient oder funktionell redundant als Reaktion auf vier verschiedene Störungen ist. Wir stellen fest, dass die Zusammensetzung der meisten mikrobiellen Gruppen sensibel und nicht sofort resilient gegenüber Störungen ist, unabhängig von der taxonomischen Breite der Gruppe oder der Art der Störung. Andere Studien zeigen, dass Veränderungen in der Zusammensetzung oft mit Veränderungen in den Raten von Ökosystemprozessen verbunden sind. Daher können Veränderungen in mikrobiellen Gemeinschaften durch Störungen direkte Auswirkungen auf Ökosystemprozesse haben. Basierend auf diesen Beziehungen schlagen wir einen einfachen Rahmen vor, um die Zusammensetzung mikrobieller Gemeinschaften in Modelle der Ökosystemprozesse zu integrieren. Wir schließen, dass dieser Versuch von mehr empirischen Daten über die Zusammenhänge zwischen mikrobieller Phylogenie, physiologischen Merkmalen und Reaktionen auf Störungen profitieren würde. Diese Beziehungen werden bestimmen, wie bereitwillig die Zusammensetzung mikrobieller Gemeinschaften verwendet werden kann, um die Reaktionen von Ökosystemprozessen auf den globalen Wandel vorherzusagen.
Allison et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.