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Diese Studie bewertet die mammographischen Befunde bei 352 Patienten im Alter von 30-85 Jahren, die eine gezielte Lokalisation und Biopsie zur Bewertung nicht palpabler Brustanomalien durchführten. Bei der Biopsie wurde in 114 Fällen Bösartigkeit festgestellt. Das mammographische Erscheinungsbild (insbesondere, ob gruppierte Mikroverkalkungen, eine Masse oder beides vorhanden waren) wurde mit dem Patientenalter und den histologischen Befunden korreliert (insbesondere, ob die pathologischen Veränderungen infiltrierend oder nicht infiltrierend waren). Die Prävalenz maligner Erkrankungen nahm direkt mit dem Alter zu. Das Vorhandensein gruppierter Mikroverkalkungen als alleiniges Indiz für Bösartigkeit wurde bei 100 % (sieben von sieben) der Patienten in der Altersgruppe von 30-39 Jahren, 64 % (18 von 28) in der Altersgruppe von 40-49 Jahren, 37 % (11 von 30) in der Altersgruppe von 50-59 Jahren, 30 % (sieben von 23) in der Altersgruppe von 60-69 Jahren und 23 % (sechs von 26) in der Altersgruppe von 70-85 Jahren beobachtet. Von den 49 Tumoren, die ausschließlich als Mikroverkalkungen auftraten, waren 34 (69 %) nicht infiltrierend. Das Auffinden gruppierter Mikroverkalkungen sollte aggressiv untersucht werden, da es auf ein nicht infiltrierendes Karzinom in einem frühen Stadium hinweisen kann, in dem das Heilungspotenzial am größten ist.
Hermann et al. (Di.) untersuchten diese Frage.