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Es gibt eine Konvergenz zwischen kognitiven Modellen der Nachahmung, Konstrukten, die aus sozialpsychologischen Studien zu Nachahmung und Empathie abgeleitet sind, und neueren empirischen Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften. Das ideomotorische Rahmenwerk menschlicher Handlungen geht von einem gemeinsamen darstellenden Format für Handlung und Wahrnehmung aus, das Nachahmung erleichtert. Darüber hinaus schlägt das Modell des assoziativen Sequenzlernens von Nachahmung vor, dass erfahrungsbasiertes Hebbisches Lernen Verbindungen zwischen der sensorischen Verarbeitung der Handlungen anderer und motorischen Plänen bildet. Sozialpsychologische Studien haben gezeigt, dass Nachahmung und Nachahmung weitverbreitet, automatisch sind und Empathie erleichtern. Neurowissenschaftliche Untersuchungen haben physiologische Mechanismen des Spiegelns auf Einzelzellen- und neuronalen Systemebene nachgewiesen, die die kognitiven und sozialpsychologischen Konstrukte unterstützen. Warum wurden diese neuronalen Mechanismen ausgewählt, und was ist ihr adaptiver Vorteil? Neuronales Spiegeln löst das "Problem der anderen Geister" (wie wir auf die Gedanken anderer zugreifen und sie verstehen können) und ermöglicht Intersubjektivität, wodurch sozialverhalten erleichtert wird.
Marco Iacoboni (Montag) untersuchte diese Frage.