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In diesem Kapitel wird das gegenwärtige Denken über Umwelt-Entwicklungsfragen in den Übergangsgebieten zwischen klar urbanen und eindeutig ländlichen Regionen, die auch als ländlich-urbane Randgebiete/Übergangszone oder peri-urbane Zonen/Gebiete oder Schnittstellen (PUI) bekannt sind, überprüft. Diese Bedenken spiegeln die wachsenden realen Einschränkungen traditioneller Konzepte einer einfachen ländlich-urbanen Dichotomie wider. Darüber hinaus deuten aktuelle archäologische Forschungen darauf hin, dass diese Phänomene alte Vorläufer haben könnten. Gegenwärtige Randbereiche/Schnittstellen sind eng mit Vorstellungen von (mehr) nachhaltiger Urbanisierung und Stadtentwicklung verbunden, wobei unterschiedliche Probleme und Agenden in verschiedenen geohistorischen Zonen der Urbanisierung zum Ausdruck kommen. Nach einem Überblick über die Planungsfragen in (post)industriellen Gesellschaften behandelt das Kapitel die Komplexität der sich verändernden peri-urbanen Produktions- und Lebenshaltungsysteme im Kontext der schnellen Urbanisierung in ärmeren Ländern, die charakteristischen peri-urbanen Herausforderungen einer angemessenen und flexiblen Planung und Entwicklung sowie die Zukunftsperspektiven für eine verbesserte Nachhaltigkeit in dieser herausforderndsten Kategorie von Entwicklungs-Umwelt-Schnittstellen. Auch Möglichkeiten für gegenseitiges Lernen zwischen geohistorischen Regionen werden angesprochen.
Dávid Simon (Mi.) hat diese Frage untersucht.
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