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Assessment for Learning (AfL), als ein Weg, das Lernen zu fördern, erfordert eine ‚Übereinstimmung‘ oder einen gemeinsamen Fokus zwischen Schülern und Lehrern, um effektiv zu sein. Doch Schüler und Lehrer können in ihren Wahrnehmungen des Zwecks und Prozesses der Klassenraumbeurteilung, die darauf abzielt, das Lernen zu fördern, unterschiedlich sein. Wahrnehmungen bezüglich AfL-Praktiken in ihrem Klassenzimmer wurden sowohl von Lehrern als auch von Schülern erfasst. Die Effizienz der Lehrer für Lehrstrategien, das Engagement der Schüler, das Klassenmanagement und die von den Schülern selbst berichtete Sprachkompetenz wurden als mögliche Einflussfaktoren betrachtet. Eine multilevelige Analyse von Selbstberichtsbögen zu AfL-Praktiken, die an 650 Schüler und 38 Lehrer verteilt wurden, zeigte eine erhebliche Diskrepanz in den Wahrnehmungen zwischen Lehrern und Schülern. Die Übereinstimmung der Wahrnehmungen von Schülern und Lehrern war innerhalb der Klassen hoch homogen. Eine hohe Lehrer-Effizienz und eine niedrige Sprachkompetenz der Schüler waren mit inkongruenten AfL-Wahrnehmungen assoziiert. Die Ergebnisse werden unter Verwendung der Selbstverifizierungstheorie interpretiert.
Pat‐El et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.