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Zweck Eine Rolle einer ausländischen Tochtergesellschaft innerhalb des globalen Portfolios eines multinationalen Unternehmens (MNU) besteht darin, das MNU mit ausländischen Kunden zu verbinden. Um diesen wichtigen Kundenkontaktpunkt zu untersuchen, zielt diese Studie darauf ab, die Verbindungen zwischen den lokalen Marktbedingungen und der strategischen Orientierung zu analysieren und wie die strategische Orientierung die Wissensmanagementfähigkeiten der MNU-Tochtergesellschaften beeinflusst, unter Anwendung der Perspektive der strategischen Orientierung von Miles und Snow. Design/Methodik/Ansatz Eine Umfrage wurde unter 112 Managern in ausländischen MNU-Tochtergesellschaften in Kroatien durchgeführt. Die Daten wurden sowohl mit einer Diskriminanzanalyse als auch mit MANCOVA analysiert. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen, dass MNU-Tochtergesellschaften in hoch dynamischen und wettbewerbsintensiven Märkten hauptsächlich eine Prospektor-Orientierung annehmen. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass es einen signifikanten Unterschied in den Wissensmanagementfähigkeiten der Tochtergesellschaften gibt, abhängig von ihrer strategischen Orientierung, wobei die Prospektor-Orientierung am engsten mit Wissensakquisition, Wissenskonvertierung und Wissensanwendung verbunden ist. Praktische Implikationen Die Ergebnisse heben die Bedeutung der strategischen Orientierung in MNU-Tochtergesellschaften hervor, um sich an lokale Marktbedingungen anzupassen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass MNU-Tochtergesellschaften, die eine Prospektor-Strategie verfolgen, größere Fähigkeiten zur Wissensakquisition, -konvertierung und -anwendung entwickeln. Originalität/Wert Diese Studie konzeptualisiert die MNU-Tochtergesellschaft als ein zentrales Marketingelement des gesamten globalen MNU und untersucht die differenzierten Beziehungen zwischen dem Gastumfeld und der strategischen Orientierung der ausländischen MNU-Tochtergesellschaft sowie die Beziehung zwischen der strategischen Orientierung der MNU-Tochtergesellschaft und dem Wissensmanagement.
Griffith et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.
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