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Zusammenfassung Viele Studien modellieren die Auswirkungen der gebauten Umwelt auf das Reiseverhalten. In der Regel werden die Ergebnisse auf sozio-ökonomische Unterschiede und manchmal auf sozialpsychologische Unterschiede unter den Befragten kontrolliert. Diese Studien erwähnen jedoch nicht, warum überhaupt eine Beziehung zwischen Reiseverhalten und räumlichen, sozio-ökonomischen und Persönlichkeitsmerkmalen bestehen sollte. Diese Frage zu beantworten, erfordert die Kombination und Verknüpfung von Theorien aus der Verkehrsgeografie (z. B. Zeitgeografie, aktivitätsbasierter Ansatz) und der Sozialpsychologie (z. B. Theorie des geplanten Verhaltens, Theorie des wiederholten Verhaltens). Mit Hilfe von Schlüsselvariablen aus diesen Theorien zielt dieses Papier darauf ab, ein konzeptionelles Modell für das Reiseverhalten zu entwickeln. Ähnlich wie bei üblichen Theorien der Verkehrsgeografie betrachtet dieses konzeptionelle Modell das Reiseverhalten als abgeleitet aus dem Standortverhalten und dem Aktivitätsverhalten. Das konzeptionelle Modell fügt jedoch Konzepte wie 'Lebensstil', 'Wahrnehmungen', 'Einstellungen' und 'Präferenzen' hinzu, die das Reiseverhalten indirekt beeinflussen.
Acker et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.