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Tuberkulose (TB) bleibt trotz der Verfügbarkeit effektiver Chemotherapie eine Hauptursache für Mortalität. Diese Studie wurde durchgeführt, um beitragende Faktoren für schlechte Ergebnisse während der Anti-Tuberkulose-Behandlung in einer Brustklinik eines Lehrkrankenhauses zu identifizieren. Die medizinischen Unterlagen von registrierten Patienten, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2009 wegen TB behandelt wurden, wurden überprüft und für demografische, klinische und Ergebnisdaten zusammengefasst. Risikofaktoren für die Mortalität während der Therapie wurden mithilfe von bivariaten und multivariaten logistischen Ansätzen bewertet. Von 599 Patienten schlossen 355 (58,9 %) die Therapie ab und/oder wurden geheilt, 192 (32,1 %) starben und 39 (6,5 %) brachen die Behandlung ab. In der multivariaten Analyse waren unabhängige Risikofaktoren für die Mortalität pulmonale Fälle, bei denen der Sputumfärbe-Status unbekannt war (Odds Ratio OR 13,7; 95 % Konfidenzintervall CI 6,0, 31,4), HIV-K coinfektion (OR, 3,6; 95 % CI 2,4, 5,4), disseminierte TB (OR, 2,2; 95 % CI 1,0, 4,9), TB-Meningitis (OR, 2,8; 95 % CI 1,5, 5,3), das Fehlen eines Behandlungstützers (OR, 2,0; 95 % CI 1,3, 3,1) und ein niedriges Körpergewicht (OR, 11,0; 95 % CI 3,1, 38,6) umfassen. Das Fehlen eines Behandlungstützers (OR, 3,2; 95 % CI 1,6, 6,6) und HIV-K coinfektion (OR, 2,4; 95 % CI 1,2, 5,2) waren ebenfalls unabhängig mit Therapieabbrüchen assoziiert. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass verstärkte Maßnahmen zur Reduzierung von Mortalität und Abbruch bei TB-Patienten mit HIV-K coinfektion, disseminierter oder meningealer Erkrankung und bei denen, die keine Behandlungstützer haben, dazu beitragen können, die Behandlungsergebnisse in Ghana zu verbessern.
Burton et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.