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Welche Arten von Wissen liegen dem Gebrauch der Sprache zugrunde und wie wird dieses Wissen erworben? Linguisten setzen die Kenntnis einer Sprache mit dem Wissen einer Grammatik gleich. Klassische Argumente zur "Armut des Stimulus" schlagen vor, dass die Identifikation von Grammatik ein unlösbares induktives Problem darstellt und dass der Erwerb nur möglich ist, weil Kinder über angeborenes Wissen über grammatische Strukturen verfügen. Eine alternative Sichtweise entsteht aus Studien zu statistischen und probabilistischen Aspekten der Sprache, Verbindungskräften-Modellen und den Lernfähigkeiten von Säuglingen. Dieser Ansatz betont die Kontinuität zwischen dem Erwerb der Sprache und ihrem Gebrauch. Er behält die Idee bei, dass angeborene Fähigkeiten das Sprachenlernen einschränken, stellt jedoch in Frage, ob sie Wissen über grammatische Strukturen beinhalten.
Mark S. Seidenberg (Fr,) hat diese Frage untersucht.
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