Key points are not available for this paper at this time.
Das Modell der dualen Kontrollmechanismen postulierte zwei qualitativ unterschiedliche kognitive Kontrollmechanismen (Braver, Gray, & Burgess, 2007). Proaktive Kontrolle ist ein nachhaltiger und kapazitätsfordernder Mechanismus, der verwendet wird, um Interferenzen zu verhindern, während reaktive Kontrolle transient wirkt, nach dem Beginn des Stimulus, um Interferenzen zu lösen. Frühere Forschungen haben altersbedingte Defizite in der proaktiven Kontrolle gezeigt, einschließlich in Konflikttests. Allerdings haben nur wenige Studien die vermeintliche Schonung der reaktiven Kontrolle im Alter untersucht, und das Ziel dieser Studie war es, diese Lücke zu schließen. In Experiment 1 zeigten ältere Erwachsene, wie auch jüngere Erwachsene, weniger Interferenzen bei überwiegend inkongruenten Items als bei überwiegend kongruenten Items in einer Bild-Wort-Stroop-Aufgabe, und dieses Muster erstreckte sich auf neuartige, 50% kongruente Transfer-Items. In Experiment 2 waren Flanker-Stimuli an einem Bildschirmstandort (oder in einer Farbe) überwiegend kongruent, während Flanker-Stimuli an einem zweiten Standort (oder in einer anderen Farbe) überwiegend inkongruent waren. Junge und ältere Erwachsene demonstrierten kontextabhängige Proportionalen Kongruenzeffekte und zeigten weniger Interferenzen im überwiegend inkongruenten im Vergleich zum überwiegend kongruenten Kontext bei dem Standorthinweis, jedoch nicht beim Farbhinweis. Diese Ergebnisse liefern übereinstimmende Beweise für die intakte und flexible Nutzung der reaktiven Kontrolle im Alter und stellen die Ansicht in Frage, dass das Altern mit einem allgemeinen Defizit in der kognitiven Kontrolle verbunden ist.
Julie M. Bugg (Mon,) untersuchte diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: