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Die de novo Bildung tertiärer lymphoider Strukturen (TLS) wurde bei Lungenkrebs beschrieben. Intratumorale TLS scheinen funktionell zu sein und stehen in Verbindung mit einer langfristigen Überlebensrate bei Lungenkrebspatienten, was darauf hindeutet, dass sie einen Aktivierungsort für tumor-spezifische T-Zellen darstellen. Hier charakterisierten wir die Rekrutierung von T-Zellen zu TLS beim menschlichen Lungenkrebs, um die Adhäsionsmoleküle und Chemoattractanten zu identifizieren, die diese Migration orchestrieren. Wir fanden heraus, dass die meisten TLS-T-Zellen CD62L+ waren und hauptsächlich vom CD4+ Gedächtnisphänotyp, während naive T-Zellen in diesen Strukturen im Vergleich zum Rest des Tumors stark angereichert waren. Ein spezifisches Genexpressionsprofil, das mit der T-Zell-Präsenz assoziiert war, wurde in TLS identifiziert und umfasste Chemokine (CCL19, CCL21, CXCL13, CCL17, CCL22 und IL16), Adhäsionsmoleküle (ICAM-2, ICAM-3, VCAM-1 und MAdCAM-1) sowie Integrine (alphaL, alpha4 und alphaD). Die Präsenz der entsprechenden Rezeptoren auf TLS-T-Zellen wurde bestätigt. Intratumorale PNAd+ hochendotheliale Venolen waren ebenfalls ausschließlich mit TLS assoziiert und kolokalisierten mit CD62L+ Lymphozyten. Zusammen bringen diese Daten neue Erkenntnisse zur T-Zell-Rekrutierung in intratumorale TLS und deuten darauf hin, dass Blut-T-Zellen über hochendotheliale Venolen in TLS eintreten, die ein neues Tor für T-Zellen zum Tumor darstellen. Die Ergebnisse identifizieren die Moleküle, die die Migration von tumor-spezifischen T-Zellen in TLS vermitteln, wo die T-Zell-Aktivierung erfolgt, was neue Strategien zur Verbesserung der Wirksamkeit von Immuntherapien gegen Krebs nahelegt.
Chaisemartin et al. (Mittwoch,) haben diese Frage untersucht.
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