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ZIELE: Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Exposition gegenüber antineoplastischen Arzneimitteln toxische Wirkungen auf die reproduktive Gesundheit sowie karzinogene Wirkungen verursachen kann. Zahlreiche Studien haben bestätigt, dass Krankenhausmitarbeiter diesen Arzneimitteln ausgesetzt sind. Diese Studie konzentrierte sich auf Trends in der Exposition gegenüber antineoplastischen Arzneimitteln seit der Einführung von Richtlinien in den Niederlanden. METHODEN: Daten aus drei querschnittlichen Expositionsumfragen, die in den Niederlanden durchgeführt wurden, wurden zusammengeführt, um Trends in der beruflichen Exposition gegenüber Cyclophosphamid zu untersuchen. Die Urinproben von Pflegekräften wurden in separaten Fraktionen analysiert, die Oberflächenkontamination wurde bestimmt, und Handschuhe, die während der Vorbereitung oder beim Umgang mit Patientenurin verwendet wurden, wurden gesammelt. Der Unterschied in den nachweisbaren Urinproben zwischen 1997 und 2000 wurde durch ein verallgemeinertes Schätzgleichungsmodell (GEE) mit binominaler Regression bestimmt. Mischmodelle wurden verwendet, um den Zeittrend der Kontaminationsniveaus von Oberflächen und Handschuhen zu untersuchen. ERGEBNISSE: Der Prozentsatz der Urinproben von Pflegekräften mit nachweisbarem Cyclophosphamid war zwischen 1997 und 2000 um das Vierfache gesunken. Die medianen Cyclophosphamidwerte in den positiven Urinproben waren 2000 dreimal niedriger als 1997. Die Oberflächen- und Handschuhkontamination war zwischen 1997 und neueren Jahren statistisch signifikant gesunken. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Pflegekräfte, die in ambulanten Kliniken oder onkologischen Stationen arbeiten, sind weiterhin Cyclophosphamid ausgesetzt, jedoch ist ihre Exposition zwischen 1997 und 2000 erheblich gesunken, vermutlich aufgrund der Einführung detaillierter Richtlinien und Vorschriften in den Niederlanden, des anschließenden erhöhten Einsatzes von LuerLock-Verbindungen und vorgefüllten Infusionssystemen mit Kochsalzlösung sowie des wachsenden Gefahrenbewusstseins von Pflegekräften, die mit antineoplastischen Arzneimitteln arbeiten.
Fransman et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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