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Die normale Lunge hat mehrere Abwehrmechanismen, um mit Mikroorganismen umzugehen. Untere Atemwegsinfektionen treten in Abwesenheit von Lungenerkrankungen daher im Vergleich zu oberen Atemwegserkrankungen bei gesunden Erwachsenen relativ selten auf. Im Rahmen der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) treten untere Atemwegsinfektionen, sowohl akute als auch chronische, mit erhöhter Häufigkeit auf. Da diese Infektionen erheblich zum klinischen Verlauf des COPD-Patienten beitragen, stellen sie eine bedeutende Begleiterkrankung bei COPD dar. Wiederkehrende akute Infektionen durch bakterielle und/oder virale Erreger sind jetzt eindeutig mit dem Auftreten von Exazerbationen der COPD verbunden. Darüber hinaus hat das Auftreten von Pneumonie bei COPD in letzter Zeit beträchtliche Aufmerksamkeit erhalten, da es scheint, dass es durch die Anwendung von inhalierten Kortikosteroiden erhöht wird. Die Rolle chronischer Infektionen in der Pathogenese der COPD ist ein aktives Forschungsgebiet, bei dem mehrere verschiedene Arten von Erregern potenziell beteiligt sein können. Darüber hinaus haben COPD-Patienten mit HIV-Infektion einen schnelleren Verlust der Lungenfunktion als nicht mit HIV-infizierte Patienten. Ein vertieftes Verständnis der Wirt-Erreger-Interaktion ist erforderlich, um Atemwegsinfektionen bei COPD besser zu verhindern und zu behandeln.
Sanjay Sethi (Mon,) untersuchte diese Frage.
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