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Die Identitäts-Prozesstheorie schlägt vor, dass die Anpassung an das Altern als ein Prozess verstanden werden kann, der die drei Prozesse der Identitätsassimilation (Aufrechterhaltung der Selbstkonsistenz), Identitätsanpassung (Änderungen im Selbst) und Identitätsbalance (Aufrechterhaltung eines Selbstgefühls, jedoch bei Bedarf Änderungen vornehmen) umfasst. Messungen der Identitätsprozesse und des Selbstbewusstseins wurden an einer Gemeinschaftsstichprobe von 173 Erwachsenen (108 Frauen und 65 Männer) im Alter von 42 bis 85 Jahren (M = 60,80; SD = 12,58) durchgeführt. Im Einklang mit der Theorie war die Identitätsassimilation positiv mit dem Alter korreliert und negativ mit der Selbstreflexion verbunden. Die Identitätsanpassung korrelierte negativ mit dem Alter und dem Bewusstsein für innere Zustände und positiv mit Selbstreflexion und öffentlichem Selbstbewusstsein. Allein die Identitätsbalance war positiv mit dem Bewusstsein für innere Zustände verbunden, was darauf hindeutet, dass die Fähigkeit, altersbedingte Veränderungen innerhalb der Identität zu integrieren und gleichzeitig eine konsistente und positive Sicht auf das Selbst aufrechtzuerhalten, am günstigsten für ein erfolgreiches Altern ist.
Sneed et al. (Sat.) untersuchten diese Frage.