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Führende Geschäfts- und Managementzeitschriften behaupten, ‚weltführend‘ zu sein, sind jedoch von anglo-amerikanischen Wissenschaftlern dominiert. Das Ausmaß dieser Dominanz wird in diesem Artikel grafisch durch Kartogramme basierend auf den Autoren- und Herausgeberdaten von 2010/2011 in den besten Managementzeitschriften gezeigt. Die dramatisch verzerrte Produktion von Management-Wissenschaft ist sowohl ethisch problematisch in Bezug auf die anglo-amerikanische Dominanz führender Journale und den Ausschluss vieler Entwicklungsländer als auch anachronistisch, angesichts des jüngsten Wandels der globalen Produktion weg vom Nordatlantik. Diese anhaltende neokoloniale Dominanz der intellektuellen Produktion untermauert die ungerechte Organisation der globalen Wirtschaft und insbesondere die unangemessene Realisierung von Reichtum im globalen Norden auf Kosten des globalen Südens. Der Artikel schlägt eine Reihe von Maßnahmen vor, um das Ungleichgewicht zu beheben.
Murphy et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.