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Vor einem Jahrzehnt trat die "neue Soziologie der Männlichkeit" (NSM) als aufregendes neues Paradigma zum Verständnis von Geschlecht auf, das die Untersuchung von "hegemonialen Machtverhältnissen" zwischen Männern und Frauen betont. Folgende Forschungen haben jedoch das Versprechen der NSM nicht vollständig eingelöst und es versäumt, sich ernsthaft mit den theoretischen Implikationen der Untersuchung von Hegemonie auseinanderzusetzen. Dieser Artikel adressiert die Lücken, indem er eine theoretisch fundierte Analyse von Lebensgeschichte-Interviews mit chinesisch-amerikanischen Männern präsentiert. Die zentrale empirische Frage ist, wie chinesisch-amerikanische Männer Männlichkeit "erlangen" angesichts negativer Stereotypen. Dies geschieht, wie festgestellt wird, durch vier mögliche Geschlechterstrategien: Kompensation, Ablenkung, Leugnung oder Ablehnung. Der Autor entwickelt dann eine theoretische Erklärung dieser Strategien, um zu zeigen, wie sie die soziale Ordnung reproduzieren können, indem sie einen hegemonialen Deal schließen, der auftritt, wenn die Geschlechterstrategie eines chinesisch-amerikanischen Mannes bewusst die "Privilegien" seiner Rasse, seines Geschlechts, seiner Klasse, seiner Generation und/oder seiner Sexualität nutzt oder unbewusst ausnutzt, um seine Männlichkeit zu erhöhen.
Anthony S. Chen (Fr,) untersuchte diese Frage.