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HINTERGRUND UND ZIEL: Stent-assistiertes Coiling wird routinemäßig zur endovaskulären Behandlung komplexer oder breiter intrakranieller Aneurysmen eingesetzt. Dennoch bleibt die Thrombose im Stent, thromboembolische Ereignisse und ischämische Komplikationen eine große Sorge, die mit Stent-Implantationen verbunden ist. Aus diesem Grund wurde ein neuartiger, niedrigprofiler neurovaskulärer Stent mit einer Bare-Metal-Oberfläche hinsichtlich der Thrombogenität und Endothelialisierung untersucht und mit demselben Stent verglichen, der mit Albumin oder Heparin beschichtet war. MATERIALIEN UND METHODEN: Die Bare-Metal- und Heparin- oder Albumin-beschichteten Stents wurden in mit Heparin beschichteten Tuben geladen, die dann mit heparinisiertem menschlichen Blut (n = 5) gefüllt und bei 150 mL/min und 37°C für 60 Minuten zirkuliert wurden. Vor und nach der Zirkulation wurden verschiedene Entzündungs- und Gerinnungsmarker gemessen sowie Rasterelektronenmikroskopie durchgeführt. Die Endothelialisierung der Stents wurde in einem in vitro-Modell mit menschlichen Nabelschnurgefäßendothelzellen untersucht. ERGEBNISSE: Unsere Ergebnisse zeigten, dass der Verlust von Thrombozyten und die Aktivierung der Thrombozyten sowie die Aktivierung der Gerinnungskaskade, die durch die Bare-Metal-Stents induziert werden, durch Heparin- oder Albuminbeschichtung signifikant reduziert wurden. Adverse Effekte auf Erythrozyten, Leukozyten und die Komplementkaskade wurden weder durch die Bare-Metal- noch die beschichteten Stents induziert. Darüber hinaus zeigten die Bare-Metal- und Albumin-beschichteten Stents gute Endothelialisierungseigenschaften. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Albumin- und Heparinbeschichtungen verbessern eindeutig die Thrombogenität der Stents und könnten somit einen grundlegenden Fortschritt in der Behandlung intrakranieller Aneurysmen darstellen. Darüber hinaus unterstützt und beschleunigt die präklinische Bewertung von neurovaskulären Stents unter physiologischen Bedingungen die Entwicklung biokompatiblerer neurovaskulärer Stents.
Krajewski et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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