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HINTERGRUND UND ZIEL: Um den Effekt von intravenösem Gewebeplasminogenaktivator (IV-tPA) auf die Ergebnisse bei Patienten mit schweren ischämischen Schlaganfällen der anterioren Zirkulation zu bestimmen. METHODEN: Prospektiv wurden 649 Patienten mit akutem Schlaganfall hinsichtlich ihrer NIHSS-Punktzahlen bei Aufnahme, nicht kontrastmittelgestützter Computertomographie (CT), CT-Angiographie (CTA) und den Ergebnissen nach 6 Monaten, bewertet mit der modifizierten Rankin-Skala, untersucht. Die Entscheidungen zur IV-tPA-Behandlung wurden vor der CTA getroffen, zum Zeitpunkt der nicht kontrastmittelgestützten CT-Untersuchung, entsprechend dem routinemäßigen klinischen Protokoll. Schwere Symptome wurden als NIHSS>10 definiert. Ein schlechtes Ergebnis wurde definiert als modifizierte Rankin-Skala >2. Hauptverschlüsse wurden in der CTA identifiziert. Univariate und multivariate schrittweise logistische Regressionsanalysen der gesamten Kohorte wurden durchgeführt. ERGEBNISSE: Von 649 Patienten präsentierten sich 188 (29 %) Patienten mit NIHSS>10, und 64 von 188 (34 %) Patienten erhielten IV-tPA. Die Aufnahme-NIHSS, große Arterienverschlüsse und IV-tPA sagten unabhängig gute Ergebnisse voraus; jedoch bestand eine signifikante Interaktion zwischen IV-tPA und Verschluss (P10 mit anteriorer Zirkulation, zweimal so viele hatten gute Ergebnisse, wenn sie IV-tPA erhielten (17 von 49 Patienten, 35 %) als wenn sie dies nicht taten (13 von 77 Patienten, 17 %; P=0.031). Die Anzahl der benötigten Behandlungen betrug 7 (95 %-Konfidenzintervall, 3-60). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die IV-tPA-Behandlung führte zu signifikant besseren Ergebnissen bei Patienten mit schwer symptomatischem Schlaganfall mit großen Verschlüssen der anterioren Zirkulation. Die 35-%-Ergebnissrate war ähnlich wie die in Studien zur endovaskulären Therapie gefundenen Raten. Vaskuläre Bildgebung kann bei der Patientenauswahl und -stratifizierung für Studien zu IV-Thrombolytika und endovaskulären Therapien helfen.
González et al. (2013) haben diese Frage untersucht.
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