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Pyrithion ist ein allgemeiner Inhibitor der Membrantransportprozesse in Pilzen. Eine kurze Vorinkubation von Penicillium-Mycelien mit Pyrithion führte zu einem merklichen Rückgang der Aktivitäten einer Vielzahl von unabhängig regulierten Transportsystemen, einschließlich der für anorganisches Sulfat, anorganisches Phosphat, Methylamin (tatsächlich das NH 4 + Permease), Cholin-O-sulfat, Glukose, L-Methionin (ein spezifisches System) und mehreren hydrophoben L-α-Aminosäuren (das allgemeine Aminosäure-Permease). Der Grad der Hemmung bei einer festen Pyrithionkonzentration und Expositionszeit nahm zu, als der pH-Wert des Inkubationsmediums gesenkt wurde. Dieses Ergebnis deutet stark darauf hin, dass die aktive Spezies das unionisierte Molekül ist und dass Pyrithion wirkt, indem es eine transmembrane ΔpH-Antriebskraft kollabiert. Der Grad der Transporthemmung, der durch eine gegebene Konzentration von Pyrithion verursacht wurde, nahm mit zunehmender Expositionszeit zum Inhibitor zu. Allerdings standen Expositionszeit und Pyrithionkonzentration nicht in einem reziproken Verhältnis. Bei „niedrigen“ Pyrithionkonzentrationen erreichte die Transporthemmung ein Plateau bei einem bestimmten Wert. Diese Beobachtung legt nahe, dass die Pilze in der Lage sind, geringe Mengen des Inhibitors zu entgiften. Die Konzentration von Pyrithion, die für einen bestimmten Grad der Wachstumshemmung erforderlich ist, nahm zu, als die experimentelle Myzel-Dichte zunahm. Dieses Phänomen war konsistent mit der Annahme, dass die Pilze in der Lage sind, Pyrithion inaktiv zu machen.
Chandler et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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