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Zusammenfassung. Dieses Papier befasst sich mit der Populationsdynamik der eingeführten Seepocke Balanus glandula in einem Hafenbecken und einer exponierten felsigen Küste in einem südwestlichen Atlantikgebiet. In beiden Zonen wurden monatlich replizierte Flächen entblößt und in der hohen intertidalen und der oberen mittleren intertidalen Zone erfasst. Das Besiedlungs- Muster, Rekrutierung, Sterblichkeit und Wachstum von B. glandula sowie ein vergleichendes sukzessive Muster in beiden Bereichen wurden aufgezeichnet. Die Rekrutierung begann im Winter, d. h. im Juli im Hafen und im August an der felsigen Küste. Im Hafen dominieren grüne Algen bis hin zu einer endgültigen Gemeinschaft von Balanus glandula entlang des gesamten Intertidals, während an den felsigen Küsten die rote aufklebende Alge Hildenbrandia lecanellieri eine Bedeckung bildet, die im mittleren Intertidal durch den Mytiliden Brachidontes rodriguezi und im hohen intertidal und oberen mittleren intertidal durch B. glandula ersetzt wird. Die Dichten von B. glandula waren im oberen mittleren intertidal mit 19.600 und 5.050 indiv.·m-2 im Hafen und an der felsigen Küste, respektive, größer als im hohen Intertidal mit 13.600 und 1.100 indiv.·m-2, respektive. Die Sterblichkeit war im Hafen mit bis zu 62 % höher, aber eine starke Ansiedlung ermöglicht eine endgültige Dichte, die 4 Mal höher ist als in eulitoral felsigen Küsten und 10 Mal höher als im hohen Intertidal. Die Winterreproduktion von Balanus glandula, das Fehlen von Raubtieren, die neutrale oder positive Wirkung von Algen mit räumlicher und zeitlicher Aufteilung des Substrats ermöglicht es, dass es Muscheln und andere Seepockenarten erfolgreich aus der intertidalen Gemeinschaft sowohl in geschützten als auch exponierten Bereichen verdrängt.
Vallarino et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.