Key points are not available for this paper at this time.
Wir berichteten zuvor, dass der Charlson Komorbiditätsindex (CCI) nützlich war, um Ergebnisse bei Patienten zu prognostizieren, die sich einer allogenen hämatopoetischen Zelltransplantation (HCT) unterziehen. Allerdings überstieg die Stichprobengröße der Patienten mit einem Score von 1 oder mehr, die durch den CCI erfasst wurden, nicht 35 %. Darüber hinaus wurden einige Komorbiditäten nur selten bei Patienten beobachtet, die sich einer HCT unterzogen. Daher wurde die aktuelle Studie entworfen, um (1) zuvor identifizierte Komorbiditäten anhand prätransplantationslaborischer Daten besser zu definieren, (2) zusätzliche HCT-bezogene Komorbiditäten zu untersuchen und (3) Komorbiditätsscores festzulegen, die für die HCT geeignet sind. Daten wurden von 1055 Patienten gesammelt und dann zufällig in Trainings- und Validierungssets unterteilt. Gewichte wurden einzelnen Komorbiditäten entsprechend ihrer prognostischen Bedeutung in Cox-proportionalen Hazardmodellen zugewiesen. Der neue Index wurde dann validiert. Der neue Index erwies sich als empfindlicher als der CCI, da er 62 % der Patienten mit Scores über 0 erfasste im Vergleich zu 12 %. Darüber hinaus zeigte der neue Index eine bessere Überlebensprognose als der CCI (Wahrscheinlichkeitsverhältnis von 23,7 gegenüber 7,1 und c-Statistiken von 0,661 gegenüber 0,561, P < 0,001). Zusammenfassend bietet der neue einfache Index eine gültige und zuverlässige Bewertung von prätransplantativen Komorbiditäten, die die nicht-relapsierte Mortalität und das Überleben vorhersagte. Dieser Index wird für klinische Studien und die Patientenberatung vor der HCT nützlich sein.
Sorror et al. (Fr.) untersuchten diese Frage.