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In diesem Aufsatz vergleiche ich zwei Momente des Schocks, um das Christentum auf den Philippinen einer räumlichen Analyse zu unterziehen. Ich beginne damit, die spanische Kolonialzeit und die Christianisierung der Philippinen als räumlichen Schock zu betrachten. Die Philippinen wurden durch koloniale Projekte wie Urbanismus, intensive Landwirtschaft und Rohstoffabbau räumlich transformiert, die insgesamt als Prozesse des Entkartierens verstanden werden können, bei denen Umgebungen, die einst lebendig und durch bedeutungsvolle Beziehungen zwischen Völkern und Orten geprägt waren, als leer umgestaltet wurden, und in zweiter Linie als die Verwirklichung eines neuen Sensoriums mit tiefgreifenden Folgen dafür, wie Filipinos fortan die Welt erleben würden. Ich konzentriere mich zunächst auf spanische städtische Praktiken und die optische Macht der geplanten Stadt als die Verortung eines christo-disziplinären Sensoriums, das die lokalen Bevölkerungen für die koloniale Macht lesbar und sichtbar machte, neue Typen, Zusammensetzungen und Kombinationen von Subjekten erzeugte und neue Koordinationspunkte für filipinische Körper und Geister etablierte. Ich begebe mich dann 'nach vorne' in der Zeit, um einen zweiten und eher zeitgenössischen räumlichen Schock zu betrachten. Hier ist die ordnende Logik des christo-disziplinären Sensoriums bedroht, da eine neue städtische Morphologie und eine neue mobile Religiosität das Aufkommen eines neuen, neoliberalen Sensoriums markieren.
Paul‐François Tremlett (Sat,) untersuchte diese Frage.
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