Key points are not available for this paper at this time.
Das Job-Demands-Control-Modell (Karasek, 1979) wurde im Bereich des Arbeitsstress umfangreich untersucht, jedoch sind die erzielten Ergebnisse häufig widersprüchlich. Daher haben einige Untersuchungen das Modell erweitert, indem sie soziale Unterstützung und Persönlichkeitseigenschaften wie den Locus of Control einbezogen haben. Die Ergebnisse dieser elaborierten Modelle waren jedoch ebenfalls nicht schlüssig. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, beide Erweiterungen zu integrieren, indem sie sowohl soziale Unterstützung am Arbeitsplatz als auch den Locus of Control des Mitarbeiters in einer longitudinalen multinationalen Studie unter 542 Verwaltungsmitarbeitern aus Belgien, England, Spanien, Italien und Israel gleichzeitig einbezieht. Hierarchische moderierte multiple Regression zeigte einen signifikanten 4-Wege-Interaktionsterm (Demands 2 Control 2 Social Support 2 Locus of Control) auf die Veränderung der Unzufriedenheit am Arbeitsplatz. Dieser Effekt wird durch die Interaktion zwischen Arbeitsanforderungen und Kontrolle nur für einen internen Locus of Control mit hoher sozialer Unterstützung qualifiziert. Im Widerspruch zur Vorhersage des JDC-Modells, das besagt, dass hohe Kontrolle eine puffernde Wirkung auf die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz hat, deutet das Studienergebnis auf einen schädlichen Effekt von übermäßiger Kontrolle (wahrgenommene Arbeitskontrolle und hoher interner Locus of Control) hin, insbesondere in Situationen mit hoher sozialer Unterstützung. Schlüsselwörter: Job-DEMANDS-CONTROL Modell, Soziale Unterstützung, Locus of Control, Stress
Rodríguez et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.