Key points are not available for this paper at this time.
Die rasch zunehmende Menge an öffentlich verfügbarer Wissens in Biologie und Chemie ermöglicht es Wissenschaftlern, viele offene Probleme durch die systematische Integration und Analyse heterogener neuer Daten erneut zu betrachten. Die Integration relevanter Daten ermöglicht nicht nur Analysen auf Netzwerkebene, sondern bietet auch einen umfassenderen Überblick über Arzneimittel-Ziel-Beziehungen. Hier überprüfen wir die jüngsten Versuche, großangelegte computergestützte Analysen anzuwenden, um neuartige Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Zielen aus molekularen und zellulären Merkmalen vorherzusagen. In diesem Zusammenhang quantifizieren wir die familienabhängige Wahrscheinlichkeit, dass zwei Proteine dasselbe Ligand binden, als Funktion ihrer Sequenzähnlichkeit. Schließlich diskutieren wir, wie phänotypische Daten unser Verständnis der komplexen Mechanismen der Arzneimittelwirkung erweitern könnten.
Kuhn et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.