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Seit ich unter anderem Philosophie an der Universität studiere, habe ich immer großen Wert darauf gelegt, Philosophie als Rahmen zu nutzen, um einige der scheinbar unlösbaren Dilemmata der alltäglichen Praxis der sozialen Arbeit zu erkunden. Dieses Buch skizziert und nutzt vier philosophische Perspektiven, um diese moralischen Dilemmata zu untersuchen. Die vier Perspektiven sind Kantianismus, Utilitarismus, Tugendethik und Fürsorgeethik. Sie werden auf eine einfache Weise dargestellt und dann im gesamten Buch auf spezielle Situationen angewendet, die unter anderem Kindesmissbrauch/Schutz und die Überlegung einer Zwangseinweisung im Zusammenhang mit psychischer Erkrankung betreffen. Obwohl die Tiefe der Erkundung dieser moralischen Perspektiven nicht so weit geht, wie ich es mir gewünscht hätte, bieten die Fallbeispiele und Fragen in jedem Kapitel ausreichend Material für Studierende der sozialen Arbeit, um sich damit auseinanderzusetzen, darüber nachzudenken und endlos zu diskutieren. Vielleicht ist dies der Ort, an dem eine tiefere Betrachtung der Vor- und Nachteile dieser Perspektiven stattfinden kann. Ich hätte es auf jeden Fall für das Lehren von Ethik und Recht mit allen Jahrgängen von Studierenden sowohl auf BA- als auch auf MA-Niveau in der sozialen Arbeit genutzt, da eine tiefere Erforschung durch erfahrene Tutoren weiter gefördert werden könnte.
Rhidian Thomas (Sonne,) hat diese Frage untersucht.