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Diese Studie untersucht einen Aspekt von Wettbewerbsinteraktionen, der zunehmend Forschung Aufmerksamkeit erhält: die Beziehung zwischen Abschreckung und wettbewerblichen Reputationen. Wir entwickeln ein konzeptionelles Modell der Vorbedingungen und Folgen des Rufs eines Unternehmens als glaubwürdigen Verteidiger seiner Märkte. Theorie und eingeschränkte empirische Beweise deuten darauf hin, dass ein Unternehmen mit diesem Ruf wettbewerbliche Angriffe gegen sich abschrecken sollte. Wir untersuchen, wie die wettbewerbliche Kognition eines Managers über die (1) Aktivitätsmuster ihrer Gegner im Markt und (2) vorherigen Erfolge sie dazu führen kann, einen Wettbewerber als glaubwürdigen Verteidiger wahrzunehmen. Wir testen das Rahmenwerk mit MBA-Studierenden in einem quasi-feldlichen Rahmen, dem Markstrat2-Simulationsspiel. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass der Ruf nur dann abschreckt, wenn der potenzielle Angreifer das Zielunternehmen als kleinen Wettbewerber betrachtet. Manager betrachten Verteidiger, die zuvor erfolgreich waren, als glaubwürdige Verteidiger ihrer Märkte. Sie gewichten auch die Konsistenz der Aktivität im Verhältnis zum Branchendurchschnitt bei der Ableitung von Schlussfolgerungen über die Glaubwürdigkeit. Die Studie zeigt, dass die Verbindung zwischen Abschreckung und Reputation komplexer ist als frühere Theorien und Beweise nahelegen, und deutet auf ein erhebliches Potenzial für einen psychologischen Ansatz zur Untersuchung wettbewerblicher Interaktionen hin.
Clark et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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