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Das Ziel des Personal Responsibility and Work Opportunity Reconciliation Act von 1996 war es, die Abhängigkeit bedürftiger Eltern von staatlichen Leistungen zu beenden, unter anderem durch die Förderung von Ehen. Das Wohlfahrtssystem vor der Reform wurde weithin als hinderlich für die Ehe angesehen, da es hauptsächlich den alleinstehenden Müttern Leistungen bereitstellte. Allerdings könnte die Wohlfahrtsreform tatsächlich die Anreize zur Ehe verringert haben, indem sie den Frauen durch den neuen Schwerpunkt des Programms auf Arbeit größere finanzielle Unabhängigkeit verschaffte. Dieser Artikel verwendet Daten zu Heirats- und Scheidungsstatistiken aus den Jahren 1989-2000, um die Rolle der Wohlfahrtsreform (staatliche Ausnahmen und Implementierung der Temporary Assistance to Needy Families) und anderer bundesstaatlicher Variablen für Zustrom und Abgang aus der Ehe zu untersuchen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Wohlfahrtsreform zu weniger neuen Scheidungen und weniger neuen Ehen geführt hat, obwohl das letztere Ergebnis empfindlich auf die Spezifikation und die Wahl der Daten reagiert.
Bitler et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.