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Abstract Antarktische terrestrische Ökosysteme erleben einige der extremsten Wachstumsbedingungen auf der Erde und sind durch extreme Trockenheit und subzero Temperaturen gekennzeichnet. Die antarktische Vegetation befindet sich daher an den physiologischen Grenzen des Überlebens, und als Folge davon werden selbst geringe Veränderungen der Wachstumsbedingungen wahrscheinlich große Auswirkungen haben, wodurch die terrestrischen Gemeinschaften der Antarktis empfindlich auf den Klimawandel reagieren. Es wird vorhergesagt, dass der Klimawandel zuerst und am stärksten die hochgradigen Regionen betreffen wird. In den letzten Jahrzehnten hat die Antarktis bedeutende Umweltveränderungen durchgemacht, einschließlich der größten Zunahmen der ultravioletten B (UV-B; 290–320 nm) Strahlungsniveaus der Welt und, zumindest in der maritimen Region, signifikante Temperaturerhöhungen. Diese Überprüfung beschreibt die aktuellen Beweise für Umweltveränderungen in der Antarktis und die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die terrestrische Vegetation. Dies ist größtenteils auf Kryptogamen beschränkt, wie Moosen, Flechten und Algen; nur zwei Gefäßpflanzenarten kommen in der Antarktis vor, beide sind auf die maritime Region beschränkt. Wir überprüfen die Reihe ökologischer und physiologischer Konsequenzen steigender UV-B-Strahlungsniveaus sowie von Änderungen der Temperatur, der Wasserverhältnisse und der Nährstoffverfügbarkeit. Es ist klar, dass der Klimawandel bereits die antarktische terrestrische Vegetation beeinflusst, und signifikante Auswirkungen werden wahrscheinlich in Zukunft fortdauern. Wir kommen zu dem Schluss, dass es zur besseren Verständigung der komplexen Dynamik dieses wichtigen Systems einen Bedarf an manipulativen, langfristigen Feldexperimenten gibt, die darauf ausgelegt sind, die Auswirkungen von Veränderungen in mehreren abiotischen Faktoren auf die Flora der Antarktis zu untersuchen.
Robinson et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.