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Die service-dominante (S-D) Logik kann als eine strategische Geschäftslehre fungieren, die die Schaffung überlegener Werte in Verbindung mit – anstatt für – Kunden als eine Quelle des Wettbewerbsvorteils für Organisationen darstellt. Aus dieser Perspektive geht es bei der Strategie um die Entscheidungsfindung, wie man die Wertschöpfung für eine gegenseitige und langfristige Verbesserung am besten erleichtern und verbessern kann. Während die Literatur auf die Managementvorteile der Wertschöpfung durch Co-Creation hingewiesen hat, ist weniger bekannt über die organisatorischen Fähigkeiten, die erforderlich sind, um S-D Logik in der Praxis umzusetzen. Dieser Artikel entwickelt eine S-D-Orientierung, die als Portfolio von sechs strategischen Fähigkeiten spezifiziert ist, namentlich individualisierte, relationale, ethische, befähigte, entwicklungsorientierte und koordinierte Interaktionsfähigkeiten. Kombination dieser sechs strategischen Fähigkeiten stellt eine Co-Creation-Fähigkeit dar. Die Autoren entwickeln das konzeptionelle Modell der S-D-Orientierung durch (a) eine eingehende Literaturübersicht und (b) Input von 21 Expertenakademikern. Die Konzeptualisierung der S-D-Orientierung bietet eine Grundlage, um S-D Logik und Strategieforschung mit einem allgemeineren Rahmen zu verbinden und um die dringend benötigte empirische Forschung zu leiten, die Manager informieren wird. Aus einer Managementperspektive bietet die S-D-Orientierung einen ganzheitlichen Ansatz, um die Organisation mit ihren Partnern im Wertnetzwerk abzustimmen. Der Artikel legt auch eine Agenda für zukünftige Forschung fest.
Karpen et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.