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Das Konzept lokaler Lebensmittel hat in den Medien an Bedeutung gewonnen, die Verbraucher engagiert und Landwirten ein neues Marketinginstrument angeboten. Positive Behauptungen über die Vorteile lokaler Lebensmittel sind wahrscheinlich nicht schädlich, wenn sie von kleinen Produzenten auf lokaler Ebene geäußert werden; jedoch würden größere Bedenken aufkommen, sollten solche Behauptungen in politischen Kreisen Widerhall finden. Diese Überprüfung untersucht die Evidenzbasis, die die Behauptungen über die Umwelt- und Gesundheitsvorteile lokaler Lebensmittel unterstützt. Die Ergebnisse bieten keine Unterstützung für die Behauptungen, dass lokale Lebensmittel in Bezug auf ihre Auswirkungen auf das Klima oder die Gesundheit der Verbraucher universell überlegen sind. Tatsächlich werden mehrere Beispiele präsentiert, die zeigen, dass lokale Lebensmittel in manchen Fällen minderwertig gegenüber nicht-lokalen Lebensmitteln sein können. Die Analyse berücksichtigt auch die Auswirkungen auf die Treibhausgasemissionen, wenn das Vereinigte Königreich in Richtung Selbstversorgung geht. Quantitative Beweise für die Veränderungen der Gesamtemissionen, die eintreten würden, wenn das Vereinigte Königreich auf Selbstversorgung umschwenkt, fehlen. Eine qualitative Bewertung legt nahe, dass die Emissionen pro Lebensmittelartikel unter einem Szenario der Selbstversorgung wahrscheinlich höher wären als im aktuellen Lebensmittelsystem. Die Überprüfung identifiziert keine verallgemeinerbaren oder systematischen Vorteile für die Umwelt oder die menschliche Gesundheit, die sich aus dem Konsum lokaler Lebensmittel im Vergleich zu nicht-lokalen Lebensmitteln ergeben.
Gareth Edwards‐Jones (Di,) hat diese Frage untersucht.
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