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Fast alle Indikatoren für körperliche Gesundheit und geistige Kompetenz begünstigen Personen mit höherem sozioökonomischen Status (SES). Konventionelle Theorien in den Sozialwissenschaften gehen davon aus, dass die materiellen Nachteile eines niedrigeren SES hauptsächlich für diese Ungleichheiten verantwortlich sind, entweder direkt oder indem sie psychosoziale Schäden verursachen. Diese Theorien können jedoch nicht erklären, warum die Beziehung zwischen SES und Gesundheitsergebnissen (Wissen, Verhalten, Morbidität und Sterblichkeit) nicht nur bemerkenswert allgemein über Zeit, Ort, Krankheit und Art des Gesundheitssystems ist, sondern auch so fein abgestuft über das gesamte SES-Kontinuum. Epidemiologen haben daher eine allgemeinere "grundlegende Ursache" von Gesundheitsungleichheiten postuliert, diese jedoch noch nicht identifiziert. Dieser Artikel verbindet verschiedene Beweisführungen, um zu zeigen, dass Unterschiede in allgemeiner Intelligenz (g) diese grundlegende Ursache sein könnten.
Linda S. Gottfredson (Do,) hat diese Frage untersucht.