Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Das Erdferkel ist ein großes nachtaktives Säugetier mit einer Anatomie, die hochspezialisiert ist, um mit einer myrmecophagen Ernährung und einem grabenden Lebensstil umzugehen. Heute kommt es in ganz Afrika südlich der Sahara vor, jedoch ist die tatsächliche Verbreitung sehr lückenhaft und in einigen Gebieten wurde es weitgehend vom Menschen ausgerottet. Viele Jahre wurde die Art zu den Edentaten gezählt, zusammen mit anderen ‚Ameisenbären‘ wie Myrmecophaga und den Schuppentieren. Es wird nun als Teil eines eigenen Ordens, der Tubulidentata, anerkannt; benannt nach der einzigartigen Struktur der Zähne. Man glaubt allgemein, dass das Erdferkel von den Protoungulaten (Condylarthra) abstammt, obwohl frühere Ursprünge für die Gruppe vorgeschlagen wurden. Es ist wenig über die Ökologie dieses Tieres bekannt, da keine detaillierte Studie durchgeführt wurde. Baue, die oft recht umfangreich sind, werden gegraben und spielen eine wichtige Rolle im Leben des Erdferkels. Sie sind die diurnalen Ruheplätze, Zufluchten vor nachtaktiven Raubtieren und die Orte, an denen die Jungen geboren werden. Termiten, insbesondere Macrotermes, und Ameisen (Formicidae) bilden fast die gesamte Nahrung, die durch häufiges Graben in der Nacht erhalten wird. Ein Zickzack-Nahrungsmuster wird verwendet, wobei keine besondere Aufmerksamkeit auf Termitenhügel gelegt wird. Die Sinne des Hörens und Geruches scheinen beide wichtig für die Nahrungsfindung zu sein. Das Ausmaß der Auswirkungen des Menschen auf das Tier, durch Jagd und Habitatveränderung, ist nicht bekannt. Es wird geschlossen, dass eine detaillierte ökologische Studie erforderlich ist, um den Bedarf an Schutzmaßnahmen zu bewerten und den Status der Art allgemein zu erfassen.
Derek A. Melton (Tue,) untersuchte diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: