Ist die monophasische Aktionspotential-Aufzeichnungstechnik sicher und effektiv zur Schätzung der ventrikulären Repolarisation beim Menschen?
Die monophasische Aktionspotential-Aufzeichnungstechnik ist ein sicheres Verfahren zur genauen Messung der lokalen Erregung und Repolarisation im menschlichen Herz.
Myokardiale monophasische Aktionspotentiale (MAP) können mit Hilfe von Saug- oder Kontakt-Elektroden, die endokardial über einen Katheter angelegt werden, aufgezeichnet werden. Die Technik erfordert Hochimpedanzverstärker mit unendlicher Zeitkonstante. Eine bipolare Technik verbessert die Signalqualität in Bezug auf elektrische Störungen rund um den schnellen Anstieg des MAP. Mechanische Artefakte in den Aufzeichnungen sind häufig und können durch Katheterbewegungen erklärt werden, die durch atriale oder ventrikuläre Kontraktionen induziert werden. Das MAP-Signal kann für eine präzise Messung der Zeit der lokalen Erregung sowie für das Studium der atrialen und ventrikulären Repolarisation verwendet werden. Die Technik wurde überwiegend zur Erforschung der atrialen und ventrikulären Repolarisation in gesunden Herzen und während unterschiedlicher kardialer Arrhythmien angewendet. Darüber hinaus haben mehrere Studien die elektrophysiologischen Wirkungen von antiarrhythmischen Medikamenten auf das menschliche Herz dokumentiert. Aus 576 verschiedenen Untersuchungen schließen wir, dass die Technik keine schwerwiegenden Nebenwirkungen hat.
Olsson et al. (1985) untersuchten diese Frage.
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