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HINTERGRUND: Besonders in Großstädten wurden Bedenken hinsichtlich des zunehmenden Drucks auf akute psychiatrische Betten geäußert, evidenced durch erhöhte Belegungsraten, Schwierigkeiten beim Zugang zu Betten und den zunehmenden Einsatz von Privatbetten durch Gesundheitsbehörden. Diese Studie untersuchte diese Bedenken durch eine Volkszählung psychiatrischer Patienten, die akute Betten belegen. Der Anteil der Patienten, die keine akute Versorgung mehr benötigten, sowie ihr Bedarf an alternativen Versorgungsangeboten wurden ermittelt, zusammen mit den Belegungsraten der Betten. METHODEN: Am 15. Juni 1994 wurde eine Punktprävalenzstudie akuter psychiatrischer Patienten in allen Krankenhauseinrichtungen des National Health Service und sieben privaten psychiatrischen Einrichtungen in den Regionen Nord- und Süd-Thames durchgeführt. Soziodemografische, diagnostische und aufnahmespezifische Daten wurden gesammelt. Patienten, die keine akute Versorgung mehr benötigten, wurden identifiziert, und die erforderliche alternative Dienstleistungsversorgung für diese Patienten wurde ermittelt. Die Belegungsraten der Betten wurden berechnet. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 3710 psychiatrische Patienten (einschließlich derjenigen, die Urlaub hatten) erfasst. Mehr als einer von fünf (23,2 Prozent) wurde als unangemessen untergebracht definiert. Die wichtigsten alternativen Dienstleistungen, die für unangemessen untergebrachte Patienten benötigt wurden, die in die Gemeinschaft entlassen werden konnten, waren professionelle Unterstützung im Zuhause des Patienten (71,5 Prozent) und Unterbringung oder geeignetere Wohnmöglichkeiten (61 Prozent). Für unangemessen untergebrachte Patienten, die nicht in die Gemeinschaft entlassen werden konnten, waren die benötigten alternativen Dienstleistungen Gruppenhäuser (29,3 Prozent) und stationäre Rehabilitation (20,8 Prozent). Die Belegungsraten der Betten waren am Tag der Studie hoch (95 Prozent). SCHLUSSFOLGERUNG: Die akuten psychiatrischen Betten in den Thames-Regionen werden nicht optimal genutzt. Ein hoher Anteil der Patienten, die Betten belegen, sind solche, die keine akute Versorgung mehr benötigen, für die jedoch alternative Dienste nicht verfügbar sind.
Fulop et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.