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HINTERGRUND: Langfristige Daten zu kleinen abdominalen Aortenaneurysmen (AAAs) und zunehmenden infrarenalen Aortendurchmessern und deren Beziehung zu zukünftigen chirurgischen Reparaturen, Gesamtsterblichkeit und inzidenten kardiovaskulären Erkrankungen (CVD) sind insbesondere bei Frauen rar. METHODEN UND ERGEBNISSE: Von 1992 bis 1993 hatten 4734 Teilnehmer der Cardiovascular Health Study im Alter von ≥ 65 Jahren eine abdominelle Aortensonographie. Von den Screenings hatten 416 ein AAA (infrarenaler Aortendurchmesser ≥ 3,0 cm oder ein infrarenaler/suprarenaler Verhältnis ≥ 1,2). Bis 2002 gab es 56 chirurgische AAA-Reparaturen und 10 AAA-bedingte Todesfälle. Eine einzige Ultraschalluntersuchung zeigte, dass eine Aneurysma-Dilatation ≥ 3 cm 68% aller AAA-Reparaturen in den nächsten 10 Jahren und 6 der 10 AAA-bedingten Todesfälle in 4% der Gesamtpopulation identifizierte und dass eine Dilatation ≥ 2,5 cm 91% aller AAA-Reparaturen und 9 der 10 Todesfälle in 10% der Gesamtpopulation identifizierte. Mit angepassten Cox-Proportional-Hazards-Modellen waren AAAs mit einem höheren Risiko für die Gesamtsterblichkeit (Hazard Ratio 1,44, 95% Konfidenzintervall 1,25 bis 1,66) und inzidente CVD-Ereignisse (Hazard Ratio 1,52, 95% Konfidenzintervall 1,25 bis 1,85) assoziiert. Im Vergleich zu Durchmessern ≥ 2,0 cm sind sie mit einem signifikant erhöhten Risiko zukünftiger CVD-Ereignisse und Gesamtsterblichkeit verbunden.
Freiberg et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.