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Das gemeinschaftliche Management natürlicher Ressourcen (CNRM) wurde in den letzten Jahren intensiv als Ansatz zur Verfolgung biologischer Erhaltungs- und sozioökonomischer Ziele gefördert. Die Begründung für CNRM ist oft überzeugend. Relativ wenig Daten sind jedoch über die Umsetzung vorhanden, insbesondere über die Versöhnung sozialer und umweltbezogener Ziele. Dieser Artikel fasst empirische Beweise zur Umsetzung von CNRM zusammen, basierend auf fünf Fallstudien in Nepal, den US-Bundesstaaten Alaska und Washington sowie Kenia. Sechs soziale und umweltbezogene Indikatoren werden verwendet, um diese Fälle zu bewerten und zu vergleichen, darunter Gerechtigkeit, Empowerment, Konfliktlösung, Wissen und Bewusstsein, Schutz der biologischen Vielfalt und nachhaltige Ressourcennutzung. Die Ergebnisse dieser Analyse zeigen, dass trotz ernsthafter Bemühungen und einiger Erfolge schwerwiegende Mängel weit verbreitet sind. Besonders in Nepal und Kenia führte CNRM selten zu einer gerechteren Verteilung von Macht und wirtschaftlichen Vorteilen, einer Verringerung von Konflikten, einer erhöhten Berücksichtigung von traditionellem oder modernem Umweltwissen, dem Schutz der biologischen Vielfalt oder einer nachhaltigen Ressourcennutzung. Im Gegensatz dazu war CNRM in den nordamerikanischen Fällen erfolgreicher. Institutionelle, umweltbezogene und organisatorische Faktoren helfen, die beobachteten Unterschiede zu erklären.
Jai N. Mehta und Stephen R. Kellert (Fr.) haben diese Frage untersucht.
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