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Die Expression von Adhäsions- und Zytoskelettgenen in Epithelzellen wird durch einen anscheinend einzigartigen Regelkreis orchestriert. Es wurden keine gewebespezifischen Transaktivator-Proteine gefunden, die sie antreiben; es werden nur ubiquitous Faktoren genutzt. In nicht-epithelialen Zellen werden sie aktiv unterdrückt. Darüber hinaus wurde kürzlich festgestellt, dass ein einzelnes Protein (Adenovirus E1a) funktionell nicht-epitheliale Gene unterdrückt, während es epitheliale Gene induziert. Ein einfaches Modell wird angeboten, um zu erklären, wie die Expression epithelialer Gene koordiniert wird. Nach diesem Modell ist das Programm zur Genexpression in epithelialen Zellen ein transkriptionaler 'Standard'; das heißt, es tritt in Abwesenheit gewebespezifischer Transaktivierung auf. Die Umwandlung zu diesem Standard erfordert nur, dass mesenchymale Transaktivatoren nicht exprimiert werden oder dass zentrale 'Integrator'-Proteine inaktiv sind. In deren Abwesenheit kann keine mesenchymale Genexpression stattfinden. Darüber hinaus, da die Repressoren nicht mehr exprimiert werden, werden die epithelialen Gene induziert. Onkogene verursachen im Allgemeinen den Abbau des epithelialen Phänotyps – sie erzeugen Karzinome – weshalb Gene wie E1a, die eine epitheliale Umwandlung verursachen, nützlich sein könnten, um sowohl das Verständnis als auch die Kontrolle von Krebs zu verbessern.
Steven M. Frisch (Fri,) hat diese Frage untersucht.