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Dieser Artikel bietet eine umfassende Untersuchung der Beziehungen zwischen der Viralität von Nachrichtenartikeln und den Emotionen, die sie hervorrufen. Viralität ist aus unserer Sicht ein Phänomen mit vielen Facetten, d.h. unter diesem allgemeinen Begriff werden mehrere unterschiedliche Effekte der persuasiven Kommunikation zusammengefasst. Durch die Auswertung eines umfangreichen und zweisprachigen Korpus von Dokumenten, die Metriken ihrer Verbreitung in sozialen Netzwerken sowie eine massive affektive Annotation durch Leser enthalten, präsentieren wir eine gründliche Analyse des Zusammenspiels zwischen hervorgerufenen Emotionen und viralen Facetten. Wir heben unsere Erkenntnisse hervor und diskutieren sie im Licht eines übergreifenden Ansatzes: während wir Unterschiede in den hervorgerufenen Emotionen und den entsprechenden viralen Effekten entdecken, bieten wir erste Hinweise auf ein verallgemeinertes Erklärungsmodell, das in der tiefen Struktur der Emotionen verwurzelt ist: dem Valenz-Erregung-Dominanz (VAD) Zirkumplex. Wir stellen fest, dass virale Facetten offenbar konsequent von bestimmten VAD-Konfigurationen beeinflusst werden, und diese Konfigurationen zeigen eine klare Verbindung zu bestimmten Phänomenen, die der persuasiven Kommunikation zugrunde liegen.
Guerini et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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