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Diese Studie verwendete die konfirmatorische Faktorenanalyse, um Dimensionen von Selbsteinschätzungen mit Daten aus zwei landesweiten repräsentativen Querschnittsbefragungen von US-Erwachsenen zu erforschen – eine wurde 1957 durchgeführt, die andere 1976. Achtzehn Indizes des Wohlbefindens wurden aus Fragen konstruiert, die in beiden Umfragen vorkamen und Gefühle des Wohlbefindens, Selbstwahrnehmungen, Symptome von Stress sowie verschiedene Aspekte der Anpassung in Ehe, Elternschaft und Arbeit bewerteten. Bestätigend für ein erwartetes dreiteiliges Modell traten dieselben drei dominierenden Faktoren – Unzufriedenheit, Belastung und persönliche Unzulänglichkeit – sowohl bei Männern als auch bei Frauen in den Jahren 1957 und 1976 auf. Das Auftreten dieser Struktur unterstützt zwei vorherrschende Vorstellungen über Selbsteinschätzungen. Erstens sind positive Bewertungen (d.h. die positiv verankerten Unzufriedenheits-Aspekte) und negative Bewertungen (d.h. die negativ verankerten Belastungs-Aspekte) miteinander verbundene, aber eindeutig separate Dimensionen; und zweitens ist die wahrgenommene Kompetenz, mit dem eigenen Leben umzugehen, eine Dimension, die mit positiven und negativen Bewertungen in Beziehung steht, jedoch deutlich davon getrennt ist. Vergleichende Analysen ergaben, dass (a) Jahrunterschiede stärker sind als Geschlechtsunterschiede in der Strukturierung des psychologischen Wohlbefindens; (b) historischer Wandel in der Struktur des Wohlbefindens für Männer größer war als für Frauen; und (c) strukturelle Geschlechtsunterschiede sich 1976 im Vergleich zu 1957 verringert haben. Offensichtlich werden Männer und Frauen ähnlicher in der Weise, wie sie Wohlbefinden definieren, wobei diese historische Konvergenz hauptsächlich auf Veränderungen bei Männern zurückzuführen ist. Diese Ergebnisse werden im Hinblick auf historische Veränderungen in Geschlechterrollen diskutiert, durch die Männer begonnen haben, ihre Selbsteinschätzungen weniger auf arbeitsbezogene Themen und mehr auf das Familienleben zu stützen, während Frauen einen geringeren, gegenteiligen Trend gezeigt haben. Die vorliegenden Daten legen somit nahe, dass historisch begrenzte Rollenerwartungen die Bewertungsschemata formen, die Menschen verwenden, um ihr eigenes Wohlbefinden zu beurteilen.
Bryant et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.