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Es gibt eine lange Geschichte von Versuchen, zu erklären, warum Musik als Ausdruck von Emotionen wahrgenommen wird. Die Beziehung zwischen den Tönen dient als wichtiger Hinweis zur Vermittlung von Emotionen in der Musik. Das musikalische Intervall, das als kleine Terz bezeichnet wird, wird allgemein als Ausdruck von Traurigkeit angesehen. Wir zeigen, dass die kleine Terz auch im Tonverlauf der Sprache vorkommt, die Traurigkeit vermittelt. Bisilbische Sprachproben, die vier Emotionen vermitteln, wurden von 9 Schauspielerinnen aufgezeichnet. Akustische Analysen zeigten, dass die Beziehung zwischen den 2 hervortretenden Tönen der traurigen Sprachproben dazu neigte, einer kleinen Terz zu entsprechen. Die Teilnehmer bewerteten die Sprachproben hinsichtlich der wahrgenommenen Emotion, und die Verwendung zahlreicher akustischer Parameter als Hinweise zur emotionalen Identifikation wurde mittels Regressionsanalyse modelliert. Die kleine Terz war der zuverlässigsten Hinweis zur Identifizierung von Traurigkeit. Weitere Teilnehmer bewerteten musikalische Intervalle hinsichtlich der Emotion, und ihre Bewertungen bestätigten die historische Assoziation zwischen der musikalischen kleinen Terz und Traurigkeit. Diese Ergebnisse unterstützen die Theorie, dass menschliche vokale Ausdrücke und Musik einen akustischen Code zum Kommunizieren von Traurigkeit teilen.
Curtis et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.