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In dem Versuch zu erklären, warum biologisches Geschlecht der primäre Prädiktor für die Zuweisung von Hausarbeit bleibt, haben Gender-Theoretiker vorgeschlagen, dass Ehemänner und Ehefrauen Familienarbeit auf Weisen verrichten, die kulturell angemessene Konstruktionen von Gender erleichtern. Bis heute haben Forscher jedoch noch nicht die theoretische und empirische Bedeutung von emotionaler Arbeit in ihren Studien zur geschlechtsspezifischen Aufteilung der Hausarbeit berücksichtigt. Anhand von Umfragedaten von 335 beschäftigten, verheirateten Eltern untersuche ich den relativen Einfluss von wirtschaftlichen Ressourcen, Zeitdruck, Geschlechterideologie, Geschlecht und Gender auf die Ausführung von Hausarbeit, Kinderbetreuung und emotionaler Arbeit. Die Ergebnisse zeigen, dass die Geschlechtskonstruktion, nicht das Geschlecht, die Ausführung emotionaler Arbeit vorhersagt und dass diese Ausführung einen Schlüsselunterschied in der geschlechtsspezifischen Selbstkonstruktion von Männern und Frauen widerspiegelt.
Rebecca J. Erickson (Fr,) untersuchte diese Frage.
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