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Eine Vielzahl früherer Forschungen hat die Beziehung zwischen Schätzungen des Arbeitsgedächtnisses und kognitiven Fähigkeiten untersucht. Die neuralen Mechanismen, die diese Beziehungen erklären, sind jedoch noch nicht sehr gut verstanden. Die aktuelle Studie untersuchte, ob individuelle Unterschiede in der Verzögerungsaktivität des Arbeitsgedächtnisses ein signifikanter Prädiktor für kognitive Fähigkeiten wären. Eine große Anzahl von Teilnehmern führte mehrere Messungen zu Kapazität, Aufmerksamkeitskontrolle, Langzeitgedächtnis, Arbeitsgedächtnisspanne und fluiden Intelligenz durch, und latent variablenanalytische Methoden wurden verwendet, um die Daten zu untersuchen. Während zweier Aufgaben zur Veränderungserkennung im Arbeitsgedächtnis erhielten wir EEG-Daten und untersuchten die kontralaterale Verzögerungsaktivität. Die Ergebnisse zeigten, dass die kontralaterale Verzögerungsaktivität signifikant mit kognitiven Fähigkeiten korreliert war, und wichtig ist, dass diese Beziehungen aufgrund individueller Unterschiede sowohl in der Kapazität als auch in der Aufmerksamkeitskontrolle zustande kamen. Diese Ergebnisse legen nahe, dass individuelle Unterschiede in der Verzögerungsaktivität des Arbeitsgedächtnisses individuelle Unterschiede in einem breiten Spektrum kognitiver Fähigkeiten vorhersagen, was sowohl auf Unterschiede in der Anzahl der aufrechtzuerhaltenden Elemente als auch auf die Fähigkeit zurückzuführen ist, den Zugriff auf das Arbeitsgedächtnis zu kontrollieren.
Unsworth et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.